Die Bundeswehr wird im August 2025 die ersten Seefernaufklärer des Typs P-8A Poseidon erhalten. Diese werden an das Marinefliegergeschwader im niedersächsischen Nordholz geliefert. Die Bundeswehr erhält insgesamt 8 Flugzeuge dieses Typs.

Die Seefernaufklärer und U-Boot-Jäger werden mittels des Foreign Military Sales beschafft. Das ist ein US-amerikanisches Programm, über das andere Staaten US-Rüstungsgüter erwerben können. Nur rund vier Jahre nach der ersten Vertragsunterzeichnung stehen die Flugzeuge in diesem Sommer vor der Auslieferung – eine kurze Zeit für Beschaffungen in dieser Größenordnung.

In Seattle hat gerade die erste deutsche P-8A beim Flugzeughersteller Boeing ihre vollständige Bundeswehr-Lackierung erhalten – inklusive der deutschen Hoheitszeichen. Nun folgt vor Ort die funktionelle Überprüfung aller Systeme, beispielsweise der Triebwerke und der Hydraulik.

Die P-8A Poseidon ist die militärische Version der Boeing 737. Sie soll in der Bundeswehr die P-3C-Orion Flotte ersetzen. Die neuen Maschinen verfügen über modernste Sensoren und eine große Reichweite, die mittels Luftbetankung noch erhöht werden kann.