Vom 25. – 29. April 2018 fand in Berlin die ILA 2018 statt. Unter dem Motto und Backronym ‚Innovation and Leadership in Aerospace‘ war die Messe mit 1000 internationalen Ausstellern und über 150.000 Besuchern auch in diesem Jahr gut besucht. Das Partnerland war in diesem Jahr Frankreich. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete die Messe. In ihrer Rede unterstrich sie dabei vor allem die Wichtigkeit der deutsch-französischen Wirtschaftskooperation, sowie die große Bedeutung der Luft- und Raumfahrtindustrie für den Standort Deutschland. Ebenfalls betonte sie die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung in den naturwissenschaftlichen Disziplinen. Peter Altmaier, sowie Ursula von der Leyen waren als Regierungsvertreter ebenfalls auf der Messe präsent.

Gemeinsam mit Verkehrsminister Andreas Scheuer nahm sie anschließend am traditionellen Messerundgang teil.
Auf der ILA konnten die Besucher im Außenbereich rund 200 Fluggeräte bestaunen. Darunter auch ein A-380 von Emirates.

Ein weiterer Gigant der Lüfte stand nur ein Stück weiter. Das größte Frachtflugzeug der Welt, die Antonow An-225 in den Farben der Ukraine.

Die Bundeswehr präsentierte die weitaus meisten Fluggeräte. Darunter etliche Eurofighter Typhoon.

Sehr schön und außergewöhnlich war der Eurofighter Ghost Tiger des Luftwaffengeschwaders Neuenburg in einer Spezialfolierung anläßlich der diesjährigen NATO Übung Tiger Meet.

Als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Tornados der Bundeswehr, stellten die USA hierzu die von ihnen angebotenen Fluggeräte aus. Sämtliche modernen Varianten der F16, F-15, F-18 wurden gezeigt und natürlich auch die F-35 Lightning. Leider flog keines dieser Flugzeuge im Flugprogramm. Auch nicht die F-35.

Gerüchten zufolge war der Grund ein Passivradarsystems, das ebenfalls auf der Messe vertreten war. Mit Hilfe dieses Radarsystems sollen die Vorteile durch die Tarnkappeneigenschaften der F-35 deutlich verringert werden. Frankreich zeigte mit der Dasault Rafale ebenfalls einen potentiellen Ersatzkandidaten für das Tornado Kampflugzeug.
Im Flugprogramm der ILA stach in diesem Jahr die Patrulla Aguila hervor, die mit spektakulären Manövern und einem ebenso spektakulären Moderator am Start war.

Ein weiteres Highlight der Messe war die Präsentation des Airbus A350-1000, eines der modernsten Langstreckenflugzeuge der Welt. Auch der Eurofighter und der A400M beeindruckten die Besucher mit spektakulären Flugvorführungen.
Im Bereich der Raumfahrt zog die internationale Kooperation für zukünftige Mars-Missionen großes Interesse auf sich, ebenso wie die Präsentationen neuer Satellitentechnologien.
Die ILA 2018 setzte zudem einen starken Akzent auf Nachhaltigkeit. Initiativen zur Reduktion von CO2-Emissionen und zur Entwicklung umweltfreundlicherer Antriebstechnologien wurden ausführlich vorgestellt. Die Messe bot auch Start-ups und jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre innovativen Ideen einem internationalen Publikum zu präsentieren.
Ein weiteres wichtiges Element der ILA war die Nachwuchsförderung. Mit dem „ILA CareerCenter“ wurde jungen Talenten eine Plattform geboten, um Kontakte zu knüpfen und Karrierechancen in der Luft- und Raumfahrtbranche zu erkunden.
Insgesamt zog die ILA 2018 über 180.000 Besucher an, darunter mehr als 65.000 Fachbesucher. Die Messe unterstrich erneut ihre Bedeutung als eine der führenden Luft- und Raumfahrtausstellungen weltweit und bot einen spannenden Einblick in die Zukunft der Branche.











