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Messe AERO Friedrichshafen 2026 erreicht neuen Besucherrekord

Die AERO 2026 in Friedrichshafen, die vom 22. – 25. April 2026 zum 32. Mal stattfand, hat neue […]

Die AERO 2026 in Friedrichshafen, die vom 22. – 25. April 2026 zum 32. Mal stattfand, hat neue Maßstäbe gesetzt: Mit 860 Ausstellern aus 50 Nationen und 37.000 Besuchern aus 88 Ländern verzeichnet die Messe erneut einen n Zuwachs und übertraf die Zahlen von 2025 noch einmal deutlich.

Das Segment Business Aviation verzeichnete in diesem Jahr die höchste Wachstumsrate. Der Business Aviation Dome im Static Display wurde gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent vergrößert. Aussteller im Bereich Business Aviation belegten die größte Halle des Messegeländes (A1) sowie die Hallen A2 und Teile der A3. Nirgendwo sonst in Europa konnten Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr eine größere Bandbreite an Geschäftsreiseflugzeugen direkt vergleichen – von Ultralangstreckenjets wie dem Bombardier Global 6500 und der Dassault Aviation Falcon 6X über Leichtjets und Turboprop-Flugzeuge bis hin zu Ultraleichtflugzeugen sowie Hubschraubern.

Die Messe bot auch einige Premieren, wie den Midesize Business Jet Cessna Citaition Ascend des US-Herstellers Textron Aviation. Ebenfalls zum ersten Mal in Europa wurde die Cessna Sky Courier ausgestellt. Die Firma Cirrus Aircraft präsentierte die neuesten Versionen der SR-Flugzeugfamilie, sowie des Personal Jets Cirrus SF50 Vision Jet. Diese Flugzeuge sind mit dem Emergency Autoland System von Garmin ausgesteattet, das in einem Notfall das Flugzeug selbständig landen kann.

Daher Aircraft, zeigte seine beiden einmotorigen Turboprop-Flugzeuge TBM 980 und Kodiak 900 zum ersten Mal außerhalb der USA auf der AERO 2026.

Daher Kodiak 900

Ein Highlight für Fans nostalgischer Flugzeuge war sicher auch der Stand von Junkers Aircraft. Diese präsentierten ihre den Originalen nachempfundenen, modernen Flugzeuge, wie die A50 oder A60. Hier trifft moderne Technik auf Luftfahrtgeschichte und erweckt die Ganzmetallflugzeuge zu neuem Leben.

Junkers A50 Heritage

Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Konferenzen, Fachforen und Bühnenveranstaltungen präsentierte sich die AERO 2026 erneut als bedeutende Plattform für den fachlichen Austausch innerhalb der Branche. Auf mehreren Bühnen und in den Konferenzzentren der Messe trafen sich Hersteller, Betreiber, Piloten, Wissenschaftler und Verbände, um über die Zukunft und relevante Themen der Luftfahrt zu diskutieren.

AERO Innovation Stage mit dem ehemaligen Eurofighter Piloten Gerald Groß
Jede Stage hatte ihren Themenschwerpunkt

Die Zukunft der Luftfahrt nahm auch bei den Ausstellern einen großen Teil der Messe ein. Hier präsentierte z.B. das DLR verschiedenene Forschungsprojekte. wie das Projekt S2TOL, dass ein neues Konzept für ein extrem leises und kurzstartfähiges Luftfahrzeug entwickelt. Die für den Vortrieb benötigte Energie, wird durch elektrisch angetriebene Mantelpropeller bereitgestellt. Am Messestand konnten die Besucherinnen und Besucher den flugfähigen Prototypen des S2TOL-Jet im Original sehen.

Ebenfalls vom DLR wurde im Rahmen des Projekts SMART-MET ein neues Konzept zur Enteisung von Tragflächen präsentiert. Dieses setzt statt auf Wärme zur Enteisung auf piezomechanische Aktuatoren, welche die Flächen über Resonanz in Schwingung versetzen, um Eis zu entfernen.

Neue Technologien und alternative Antriebe stellten insgesamt einen Schwerpunkt der Messe dar. Hier präsentierte z.B Firma Green GT aus der Schweiz Brennstoffzellentechnologie für die Bereitstellung der für den Flugbetrieb notwendigen Energie.

Auch über das eigentliche Thema Fliegerei kam man auf der Messe auf seine Kosten. Wer zum Beispiel noch nach einer passenden Einrichtung für zu Hause suchte, konnte am Stand Firma Unique Home aus der Schweiz fündig werden, die echte Flugzeugteile ‚upcycled‘ und zu einzigartigen Designmöbeln verarbeitet.

Tisch aus einem M462RF Sternmotor

Last but not least wurden im Flying Display beeindruckende Manöver von Flugzeugen und Hubschraubern gezeigt.

Pitts Raven, Florent Oddon
Bo 105 Flying Bulls, Mirko Flaim
SIAI Marchetti SF-260, Team Niebergall

Hier durfte in Friedrichshafen natürlich ein Besuch eines Zeppelins nicht fehlen.

Auch für das leibliche Wohl wurde an zahlreichen Ständen gesorgt. Sowohl in den Hallen, als auch auf dem Außengelände gab es für jeden genau das Richtige.

Die AERO in Friedrichshafen ist für die Flugzeugindustrie und alle Fliegereibegeisterten ein echtes Muß im Kalender. Sie ist vielleicht kleiner, als andere Messen, ist aber besonders auf den Bereich Business Aviation spezialisiert. Die verschiedenen Vorträge und Konferenzen bieten die Möglichkeit sich im Fachgebiet auszutauschen und mit Experten und Firmen in Kontakt zu kommen. Die Organisation ist sehr gut und das „Feeling“ stimmt.

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